Die Jungen Schweppermänner
 

Eltern am Spielfeldrand


Bei einem Spiel legen die Kinder nicht immer das Verhalten an den Tag, das sich der Trainer und die Spieler wünschen. 


Das Anfeuern der Mannschaft und das lautstarker Bejubeln gelungener Aktionen und Tore sind stets erwünscht. Die lautstarke Kritik am eigenen Kind, am Mitspieler des eigenen Kindes, am Gegenspieler, am Trainer oder am Schiedsrichter während des Spiels schadet dagegen nur. 

Eltern tragen dazu bei, dass Kinder Spaß, Freude und Begeisterung haben.

Eltern unterstützen durch Lob, Aufmunterung und Anfeuern die Kinder und beobachten die Entwicklung ihres Kindes.

Eltern zeigen nicht ihre Enttäuschung durch negatives Zurufen oder abfällige Kommentare Eltern dürfen auf keinen Fall eigene oder fremde Spieler oder den Trainer öffentlich kritisieren.


Eltern, egal in welcher Altersstufe, gehören, so schwer das auch manchmal fällt, hinter die Platzabsperrung (Bande) oder wo sich die Zuschauer aufhalten. Kein Elternteil darf bei der Ersatzbank oder bei den Trainer stehen. Ausnahmen sind bei den Bambinis und der jüngeren F-Jugend. 

Das Coaching beim Training und Spiel obliegt ausschließlich dem Trainerteam.

Der Trainer wird unsere Ansichten vom Kinder- und Jugendfußball auf der Elternzusammenkunft deutlich machen und die Eltern auffordern, diese Ziele im Interesse der Kinder zu unterstützen.

Das gute Miteinander von Eltern,Trainern und Betreuern bringt Vorteile für die Kinder und Jugendlichen unseres Vereins. Hierzu ist es notwendig, offen miteinander zu kommunizieren. Wir tun dies unter anderem in Form dieses Konzeptes.

Die Eltern können durch Ihr Verhalten während eines Spiels dazu beitragen, dass Ihre Kinder mit Spaß, Freude und Begeisterung Fußball spielen. Wir haben als Hilfestellung in der Broschüre „Verhaltensgrundsätze“ ein paar „Tipps für Erwachsene am Spielfeldrand“ zusammengestellt.


Schlusswort

Das schönste Jugendkonzept bleibt nur ein Stück bedrucktes Papier, wenn es nicht gelebt wird. Um es in die Praxis umzusetzen, benötigen wir motivierte Menschen, die sich mit dem Inhalt auseinandersetzen, sich damit identifizieren und sich davon inspirieren lassen.

Dieses Konzept soll eine Hilfestellung für alle an der Jugendarbeit Beteiligten sein, ersetzt aber nicht die Eigenverantwortung des Jugendtrainer und ist offen für Ideen, Anregungen, Ergänzungen und Kritik.

Auch ein Jugendkonzept „altert“ und muss von Zeit zu Zeit überprüft werden. Die Jugendbetreuer hoffen, dass es – trotz der kurzlebigen Zeit, in der wir uns befinden – für eine gewisse Zeit Bestand hat.


Die Jugendtrainer und -betreuer des TSV Ampfing Jugendfußball


Tipps für Erwachsene am Spielfeldrand


• Die Mannschaftsführung im sportlichen Bereich liegt alleine beim Trainer. Hilfe bei organisatorischen Aufgaben sind dagegen willkommen.


• Behalten Sie Enttäuschungen hinsichtlich der Spielleistung und des Resultats für sich. Helfen Sie den Kindern bei einer positiven Verarbeitung.


• Vermeiden Sie unsachliche und emotional negativ gefärbte Zurufe während des Spiels. Sie verursachen Ängste und Aggressionen!


• Beeinflussen Sie den Trainer nicht hinsichtlich der Aufstellung.


• Machen Sie Ihr Engagement für die Mannschaft und den Verein nicht von der Zufriedenheit mit den sportlichen Entscheidungen des Trainers abhängig.


• Überdenken Sie immer mal wieder Ihr Verhalten rund um das Training und das Spiel und verändern es gegebenenfalls.


• Wenn dennoch Frust aufkommt, suchen Sie das Gespräch mit dem Trainer, um in einer sachlichen und verständnisvollen Atmosphäre Meinungen austauschen.